Der 21. Februar ist der Internationale Tag der Muttersprache.
Ein Tag für all die kleinen sprachlichen Eigenheiten, die uns verbinden – oder charmant entlarven.
Bestes Beispiel: Man bestellt in Deutschland ein „Brötchen“ –
und bekommt je nach Region eine Semmel, Schrippe, Wecke oder ein Rundstück.
Spätestens hier merkt man: Sprache ist Heimat mit Kruste.
Muttersprache ist mehr als Grammatik.
Sie ist das Wort, das nur die Oma benutzt hat.
Der Dialekt, der automatisch auftaucht, wenn man sich den kleinen Zeh stößt.
Sprache schafft Identität.
Sie verrät unsere Wurzeln – und manchmal auch unsere Laune.
Vielleicht ist heute ein guter Tag,
ein altes Lieblingswort wiederzubeleben.
Oder jemanden nach seinem schönsten Dialektwort zu fragen.
Denn jede Sprache ist ein kleiner Schatz.
Und Vielfalt beginnt manchmal ganz einfach mit:
„Wie sagt ihr eigentlich dazu?“

Kommentar schreiben