Willkommen in der Fastenzeit

Der Aschermittwoch setzt dem Karnevalstreiben ein Ende und markiert den Anfang der Fastenzeit. Die Botschaft: Das Leben überdenken und Ballast abwerfen. Genau so wie wir mit dem Projekt ONE jetzt begonnen haben...

 

Das genaue Datum für Aschermittwoch errechnet sich aus dem 46. Tag vor Ostern. Der Name des Fastentages leitet sich von dem kirchlichen Brauch ab, an diesem Mittwoch in den Gottesdiensten Palmzweige des vergangenen Jahres zu verbrennen und die geweihte Asche als Kreuz auf die Stirn gläubiger Christen zu zeichnen.

 

An dem nicht-gesetzlichen Feiertag verzichten viele auf Fleisch und verzehren stattdessen Fisch. Insbesondere das Heringsessen hat in Deutschland eine lange Tradition. Was die bevorzugte Auswahl des Fisches angeht, hat sich der Hering durchgesetzt. Auch, weil er hilft, den Körper nach der turbulenten Karnevalszeit ein wenig zu entschlacken. Dazu enthält der Hering wertvolles Eiweiß und Fettsäuren sowie wenig Fett, wodurch er leicht verdaulich ist und eine gesunde Ernährung unterstützt.

 

Aschermittwoch gibt es übrigens auch in Spanien. Auch hier zieht sich der Karneval dort, wo man ihn feiert, von Donnerstag der Vorwoche bis zum Karnevalsdienstag. Am Aschermittwoch beenden die Spanier die Karnevalszeit mit der Beerdigung einer Sardine. Der Karneval stirbt und wird zu Grabe getragen. Statt bunter Verkleidungen tragen die Menschen Trauerkleidung und essen an dem Tag Fisch.

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