Vito Volpe wird Vorstandsvorsitzender

 

Nachdem wir Herrn Volpe auch ein Gesicht gegeben haben, erreichten uns zahlreiche Nachfragen. Stefan Eck, der Herrn Volpe als Mitglied im Aufsichtsrat bereits kennen lernen durfte, gibt hier Antworten aus seiner Sicht auf die Fragen, die uns erreicht haben. 

 


 

Wird im Vorstand jetzt zukünftig nur noch Englisch gesprochen?

„Herr Volpe spricht exzellent Deutsch, da er lange Jahre auch in Deutschland gelebt hat."

Wird dann jetzt alles anders gemacht?

"Wie ich Herrn Volpe in der zurückliegenden Zeit erleben durfte, hört er genau hin und fragt konkret nach. Die Bank will aber ja neu durchstarten und das ist auch Herrn Volpes Aufgabe. “

 Warum musste Herr Leuschner gehen?

„Herr Leuschner ist aus persönlichen Gründen aus dem Vorstand ausgetreten. Wenngleich ich schon glaube, dass der Weggang auch ein Signal dafür ist, dass mehr passiert als nur die Schließung von Filialen. Die Digitalisierung des Bankgeschäftes wird offenbar weitere Eingriffe in die heutigen Strukturen nötig machen. Das wird keine einfache Aufgabe für Herrn Volpe und wenn man daran denkt, dass dies auch zu Personalabbau führen kann, wenn nicht sogar muss, eine möglicherweise unschöne Aufgabe."

Wird Herr Volpe jetzt alles entscheiden?

"Herr Volpe wird ein gewichtiges Wort im Vorstand haben. Aber die Geschäfte werden vom gesamten Vorstand geführt und bearbeitet. Herr Volpe hat aber durch seine heutige Tätigkeit in Madrid und direkte Zusammenarbeit mit unserer Europa-Chefin Frau Magda Salarich auch einen unmittelbaren Einblick, welche Erwartungen die Muttergesellschaft in Spanien hat. Das wird hoffentlich auch bei Verhandlungen mit uns Betriebsräten hilfreich sein."

Muss der Betriebsrat jetzt um Arbeitsplätze kämpfen? 

"Für uns Betriebsräte heißt das zuerst: Wir müssen den Wandel unterstützen, ohne den die Bank nicht dauerhaft erfolgreich sein kann. Und wir müssen mit eigenen Ideen anregen, neue Stellen, neue Arbeitsplätze im Rahmen eines digital aufgestellten Unternehmens zu schaffen, wo sie an anderer Stelle wegfallen. Und dass die Menschen, die da sind, für diese Arbeitsplätze ausgebildet und nicht einfach entlassen werden. Darüber und nicht über Stellenabbau allein mit Herrn Volpe ins Gespräch zu kommen, sollte oberstes Interesse von uns Betriebsräten sein.“   

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